Naturdenkmal Skalní sruby Jizery

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Böhmisches Paradies

Mnichovo Hradiště, 295 01

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Zwei Kilometer südwestlich von Mnichovo Hradiště bildet das rechte Ufer der Jizera einen geomorphologisch interessanten Klamm. Wegen der starken Flusserosion entstanden in den kalkhaltigen Festgesteinen stark unterhöhlte Ufer und Nischen.
 
 

Der Fluss hat hier ein relativ schmales und tiefes Flussbett ausgehöhlt. In bestimmten Zeiten, als der Fluss mehr Wasser hatte, erweiterte sich der Fluss in die Breite und spülte die Ufer unter, dadurch kam es zur seitlichen Erosion. In den festgesetzten kalkhaltigen Gesteinen stürzten die Ufer nicht ein und die Nischen blieben bis heute erhalten. Im Schutzgebiet bildet das rechte Ufer von Jizera einen 20 m hohen Hang. Etwa 10 m oberhalb der Flussauen befindet sich die Hauptnische, die etwa 2-5 m tief und 2-3 m hoch ist. Die Nische beginnt etwa 100 m oberhalb der Mündung des Flusses Zábrdka und geht kontinuierlich in südöstlicher Richtung, etwa 315 m weiter.

Felskate an der Iser

Der kalkhaltige Sandstein rund um die Iser wird auch als Iserformation bezeichnet. Dieser ist fester und feinkörniger und weist ein geringeres Hohlraumvolumen (Porosität) auf. Daher unterscheidet sich dessen Oberfläche markant von der der Quarzsandsteine, welche sich in höheren Lagen befinden und die Felsenstädte bilden. Durch seitliche Erosion der Iser sowie beispielsweise bei Eisschollenbewegung wird die Felswand abgeschliffen. So entstehen Überhänge, die als Felskaten bezeichnet werden.
Sruby Jizery 1
 
Sruby Jizery
 
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