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Burgruine Návarov 

Böhmisches Paradies

Jílové u Držkova, 468 22

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Bei dem Zusammenfluss des Flusses Kamenice und des Baches Zlatník ragen auf dem Felssporn die Überreste der in früheren Zeiten fast uneinnehmbaren Burg Návarov empor.
 
 

Die Burg entstand in der zweiten Hälfte des 14. Jhs., jedoch mangels Quellen ist der Gründer nicht eindeutig zu bestimmen. Unter der Regierung Jiří z Poděbrad fiel sie kurzfristig in seinen Besitz. 1469 wurde sie, schon als Besitz der Familie Zajíc z Házmburka, durch das königliche Heer belagert und erstürmt. Die nächste, diesmal schwedische Belagerung erlebte die Burg dann am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Die Tatsache, dass die siegreichen Schweden vom besetzten Návarov aus beträchtliche Schäden in der Umgebung verursachten, führte den Kaiser Ferdinand III. zur Entscheidung, die Burg zurückzuerobern und abzureißen. Dies erfolgte im Jahre 1644.

Obgleich die Geschichte von Návarov als Wehrsitz abgeschlossen war, erfolgten große Veränderungen in den Eigentumsverhältnissen. Zu Besitzern der Herrschaft wurden Vertreter der vornehmsten Geschlechter Smiřický, Valdštejn und Lamotte.

Das baufällige Objekt diente dann mit seinem Material zum Ausbau eines Barockschlosses. Die Burg hat einen bisher sichtbaren rechteckigen Kern mit wahrscheinlich zwei komplizierten Bauten, die in der Vorburg durch zwei Gräben getrennt sind. Die Stirn der Vorburg befestigt eine Schildmauer mit zwei halbrundförmigen Bastionen.

Das Tal von Kamenice und die Burgruinen Návarov sind über den rot markierten Pfad Palacký von Podspálov nach Tanvald zugänglich.

Lage: 7 km nordöstlich von Železný Brod, nicht weit entfernt von Jílový und Držkov. Die Burg ist frei zugänglich.

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Zřícenina hradu Návarov, Autor: Milan Drahoňovský
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