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Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen) Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen)

Die Höhlen Bozkovské dolomitové jeskyně mit dem größten unterirdischen See in Böhmen.

Prachovské skály (Felsen)Prachovské skály (Felsen)

Das Naturreservat Prachovské skály gehört zu den bekanntesten Gebieten der Tschechischen Republik. Es ist eines der ältesten Naturreservate in der Tschechischen Republik. 

HruboskalskoHruboskalsko

Hruboskalsko gehört zu den bekanntesten Felsenstädten und ist durch die imposanten, bis zu 55 m hohen Türme und steilen Klammen charakteristisch. 

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Region Semily: Zu den weiten und tiefen Aussichtsorten

Böhmisches Paradies

Mittelschwerer Ausflug – 15 km.
 
 

SEMILY – Komárov (5 km) Kozákov (6 km) – Záhoří (9,5 km) Krkavčí skála (12 km) SEMILY (15 km)

REGION SEMILY

Eine Region, deren Landschaft stark von ihrer geologischen Vergangenheit geprägt ist. Die Faltenbildung, welche zwischen zwei geomorphologischen Epochen, dem Devon und dem Karbon, gemeinsam mit den folgenden Magmaeruptionen der Melaphyrvulkane stattfand, legten den Grundstein für ein mannigfaltiges geologisches Profil und die späteren Funde von Edelsteinen und versteinerten Pflanzen. Zu einem aktiven Vulkan wurde der Berg Kozákov – der „Schutzberg des Böhmischen Paradieses“ und heute der höchste Punkt der Region mit einem außergewöhnlichen Ausblick in die Landschaft. Die Wasserläufe aus dem Isergebirge und dem westlichen Riesengebirge suchten lange ihren Weg zur tiefer gelegenen Böhmischen Kreidetafel. Schließlich konnte der Fluss Jizera (Iser) den Korridor durchstoßen – und er schuf zwischen den Städten Semily und Železný Brod einen einzigartigen Canyon. Die Kraft des Flusses nutzten später verschiedene Industriezweige und in den Tälern begann sich die Textil- und Glasindustrie zu entwickeln. Deswegen befinden sich in dieser Region nicht nur Natursehenswürdigkeiten, sondern auch ein reiches kulturtechnisches Erbe – zahlreiche technische Denkmäler, alte Fabriken, außergewöhnliche Brücken und Tunell. Das Zentrum der Region ist die Stadt Semily, früher Sitz der Bezirksverwaltung, eine Spiele- und Spielzeugstadt mit einer mannigfaltigen Umgebung.

Semily  – Die vormals zum Großteil aus Holz gebaute Stadt wurde in Vergangenheit von vernichtenden Großbränden heimgesucht, sodass von der historischen Bebauung kaum was übrig blieb. Die Stadt durchlief eine Zeit der Entwicklung des Handels, Handwerks, einer Kleinindustrie und am Ende zur Großindustrie, welche alle die Wasserkraft des Flusses nutzten. Ein Denkmal dieser Zeit ist das umfassende Areal der Textilfabrik Schmitt am Fluss Jizera. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Mariensäule aus dem Jahr 1738 (Statuengruppe der Jungfrau Maria, des hl. Johannes des Evangelisten, des hl. Johannes des Täufers und des hl. Johann Nepomuk), die neuromanische Kirche St. Peter und Paul aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts (Ausblick), das neue Gebäude des Stadtamtes, das durch einen Umbau einer Fabrik entstanden ist (ausgezeichnet als Bau des Jahres 2006), das Museum und Galerie Pojizerská galerie (Galerie der Region Iser),die St. Johannes der Täuferkirche am Hügel Koštofrank (ursprünglich aus Holz, im Jahr 1723 zur Steinkirche umgebaut, erhalten geblieben ist eine Glocke mit der Jahreszahl 1590). An die ursprüngliche städtische Bebauung erinnern drei gezimmerte Hütten aus der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert in der Jílovecká Straße. In einer dieser Hütten kann man eine einzigartige Feilenwerkstatt besichtigen. Alle drei Häuser sind im isergebirglichen Stil gehalten und wegen ihrer Vollständigkeit gelten sie als Kulturdenkmal. Bítouchovská kaplička (Kapelle).

Kozákov  – „Schutzberg des Böhmischen Paradieses“, höchster Punkt der Region (744 m. ü. NN.), Aussichtsturm und Touristenhütte. Rundblick auf die gesamte Region, das Böhmische Mittelgebirge, die Burgruine Bezděz, die Umgebung der Stadt Ralsko, das Lausitz- und Isergebirge, das Riesen- und Adlergebirge. Wegen Vorkommen von Halbedelsteinen bekannt. Am südlichen Hang befindet sich der bekannte Melaphyr-Steinbruch Votrubcův lom, in der Nähe befindet sich eine Edelsteinausstellung. Am westlichen Hang befindet sich das Tal Měsíční údolí (Mondtal), mit zwei großen Höhlenüberhängen, unter denen Spuren einer frühgeschichtlichen Besiedlung gefunden wurden. Der höchstgelegene Punkt dieser Sandsteinscholle mit einem herausgebrochen Raum ist die Höhle Drábovna. Der südwestliche Teil des Berges ist seit 1985 ein Nationales Naturdenkmal. Schlepplift.

Krkavčí skála  – Felsblock am linken Ufer des Flusses Jizera, 100 m oberhalb des Flusslaufes. Aussicht in den romantischen Canyon des Flusses Jizera auf den gegenüber liegenden Hügel Medenec. Der Aussichtsort wurde bereits vor mehr als 100 Jahren zugänglich gemacht und mit einem Metallgeländer versehen. Hier wurden Nachbarschaftsfeste mit Musik veranstaltet und es standen hier Verkaufsstände mit Erfrischungen.

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