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Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen) Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen)

Die Höhlen Bozkovské dolomitové jeskyně mit dem größten unterirdischen See in Böhmen.

HruboskalskoHruboskalsko

Hruboskalsko gehört zu den bekanntesten Felsenstädten und ist durch die imposanten, bis zu 55 m hohen Türme und steilen Klammen charakteristisch. 

Prachovské skály (Felsen)Prachovské skály (Felsen)

Das Naturreservat Prachovské skály gehört zu den bekanntesten Gebieten der Tschechischen Republik. Es ist eines der ältesten Naturreservate in der Tschechischen Republik. 

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Auf der Suchen nach Edelsteinen und Mineralien

Turnov

Seit Ende des 16. Jahrhunderts arbeiten in Turnov Edelsteinschleifer und diese exklusive Produktion unterscheidet sie gemeinsam mit der Schmuckherstellung von ähnlichen Städtchen in ganz Europa. Bevor wir uns zu einigen der umliegenden Edelsteinfundstätten begeben, besuchen wir das Kreismuseum des Böhmischen Paradieses mit der größten Sammlung von Jaspissen und einer Dauerausstellung von Granatschmuck bei uns. In einer der modernsten mineralogischen Ausstellungen in Europa werden sie wörtlich nach den Edelsteinen greifen können. Das Museum veranstaltet mit dem Städtischen Informationszentrum und der DUV Granat regelmäßig Treffen von Steinschleifern, mineralogische Börsen und in den Sommermonaten internationale Schmucksymposien mit einem Begleitprogramm für die Öffentlichkeit wie zum Beispiel Vorführungen des Edelsteinschleifens, Ausstellungen, Besuch der ?Schmuckmacherschule? (gegr. 1884), Exkursionen in Edelsteinschleifereien und in die DUV Granat (?Edelstein und Schmuck im Böhmischen Paradies?, 2. und 3. Woche im Juli).

Die nahgelegene Paclt-Hütte schmolz bis 1864 Strass zur Herstellung von Edelsteinimitaten. Auch heute arbeitet in der Stadt eine Reihe von Schleifwerkstättten, die nach Absprache besucht werden können. Daneben gibt es in der Stadt den größten Hersteller von Granatschmuck weltweit, die bereits erwähnte Genossenschaft der Kunstproduktion Granat, die ihre Geschichte und die gegenwärtige Produktion im Juli in der gleichnamigen Galerie auf dem Turnover Platz präsentiert.

Museum Böhmisches Paradies, tel.: +420 481 322 106
e-mail: mail@muzeum-turnov.cz, www.muzeum-turnov.cz

Steinschleiferei Gema
tel.: +420 481 323 501, e-mail: malinkova.j@quick.cz, www.gema.liberecko.com
exkurze pro skupiny (min. 5 osob)

Schleiferei Petr Stastny
tel.: +420 481 322 005, e-mail: petrstastny@wo.cz, www.atelierpst.com

SUPS Schmuckmacherschule, Skálova 373, 511 01 Turnov
tel.: +420 481 321 232, www.sups.info

Verkaufsstellen der DUV Granat
nam. Ceskeho raje 4, 511 01 Turnov, tel.: +420 481 323 598
Palackeho 188, 511 01 Turnov, tel.: +420 481 322 882
nam. E. Benese, Liberec, tel.: +420 485 100 583
Antala Staska 183, Lomnice nad Popelkou, tel.: +420 481 671 677
Panska 1, Dlouha 28-30, Praha, tel.: +420 222 245 832, +420 222 315 612
Dr. Stejskala 9, Ceske Budejovice, tel.: +420 386 358 068
Latran 53, Cesky Krumlov, tel.: +420 380 714 135, +420 380 711 748

Rovensko pod Troskami

Auf dem Weg nach Jicin können wir in Radvanovice in der Schleifwerkstatt von J. Skalek mit einer Stein- und Schmuckausstellung und Schleifvorführung vorbeischauen. Rovensko wird in den Tourismusführern aufgrund seines kuriosen Glockenturms mit umgedrehten Glocken und dem Klöppel nach oben erwähnt. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts predigte in der nahen Kirche ein ultraquistischer Priester, der Alchimist und Hofedelsteinsucher des Kaisers Rudolf II., Simon Tadeas Budecius. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstand in Turnov und auch hier eine Steinschleiferbrüderschaft. Die hiesigen Schleifer verarbeiteten u. a. böhmischen Granat, der noch im 19. Jahrhundert in der nahen Umgebung gesucht wurde. Das dezeitige Diamantenschleifen in der Firma Josef Patocka ist ein Unikat in der gesamten Tschechischen Republik und knüpft an die Tradition an, die in den 20er Jahren von belgischen Schleifern in Turnov begründet wurde. In Rovensko pod Troskami gibt es auch die Schleifwerkstatt von Josef Maly, der alljährlich von April bis Oktober Edelsteine auf der Burg Kost ausstellt, wo er auch das Schleifens von Edelsteinen und böhmischem Granat vorführt. In Rovensko können wir auch das örtliche Museum mit einer Dauerausstellung der Steinschleiferei besuchen.

Josef Maly, tel.: +420 481 382 454

Muzeum - Stadtamt
tel.: +420 481 382 236, rovensko@iol.cz, www.rovensko.cz

Libun

Die alte Gemeinde ist nicht nur durch das Vorkommen von Pseudometamorphosen von Achat mit strahlenförmig gebildeten Kristallbau bekannt. Überall in der Umgebung wurde in Heimarbeit von Werkführern aus Rovensko oder Turnov gelieferter böhmischer Granat geschliffen. Im Libuňer Pfarrhaus befindet sich heute eine Galeire des Malers Frantisek Kavan, der hier einen Teil seines Lebens verbrachte.

Lomnice nad Popelkou

Von Libun fahren wir weiter in Richtung Jicin, nach ca. 2,5 km (vor Kneznice) biegen wir nach links in Richtung Doubravice und Kyje ab. In den dunklen Melaphyrbrüchen kommen chrakteristische, abgeflachte Achatkerne mit einer effektvollen, rotgelben Zeichnung und seltener auch mit Amethystkristallen vor. In den Brüchen laufen jedoch Förderarbeiten, und deshalb ist der Zutritt zu ihnen verboten. Wir kommen nach Bradlecka Lhota (in dem hiesigen Bach gibt es vereinzelte Funde von Granat, auf den Feldern in Richtung Zeleznice auch von Karneolen) und wir fahren weiter nach Lomnice nad Popelkou. Auf dem sich in nordwestliche Richtung zum Kozakov ziehenden Kamm gibt es einige Orte, wo man auf den Feldern Chalzedone und Achate suchen kann, z. B. Kosov, Morcinov, Zlabek. Zelechy wurde durch Funde von sternenförmigen Pektolithkristallen berühmt. In Lomnice selbst betreut das Städtische Museum eine kleinere mineralogische Sammlung und es gibt hier die zwei Schleifwerkstätten von J. Vojik und L. Hromadko. Den Liebhabern von Steinen zahlt sich ein Abstecher außerhalb unseres Gebiets, nach Zeleznice mit einem kleinen Museum, das ebenfalls eine Achatsammlung austellt, aus. Und von Lomnice könne Sie vor allem einen Abstecher nach Nova Paka machen, in dessen Umgebung sich Achatfundsstätten finden sowie Fundstätten versteinerter Gehölze. Diesen ist eine schöne Ausstellung des städtischen Museums gewidmet, das sich im Neorenaissacehaus Sucharduv dum befindet.

Schleifwerkstatt L. Hromadko, tel: +420 481 671 456

Museum Lomnice nad Popelkou, tel: +420 481 671 872, +420 481 671 335
e-mail: knihovna-lomnice@seznam.cz, www.lomnicenadpopelkou.cz

Museum Zeleznice, Muzejni nam. 181, 507 13 Zeleznice
tel: +420 493 534 941, +420 493 525 679, +420 737 573 278

Städtisches Museum - Edelsteinschatzkammer, F. F. Prochazky 70, 509 01 Nova Paka
tel: +420 493 723 542

Kozakov

Berg 14 km nordwestlich von Lomnice nad Popelkou, seit der jüngeren Steinzeit durch Funde von farbigen Jaspissen, Achaten und Edelsteinabbarten von Quarz in eruptiven Melaphyren bekannt. Oberhalb von Lestkov kommen wir an eine kleine Ausstellung von Kozakover und fremden Steinen sowie zur zugänglichen Schleifwerkstatt von J. Votrubec, in der Sie Ihr Geschick an einem alten Schleifstein ausprobieren können. Von hieraus ist der Votrubec-Bruch zu Fuß leicht erreichbar, heute ein geschütztes Naturgebilde, in dem man Bruchstücke von rotgrünen Jaspissen, Chalzedonen und Achaten, selten auch von Amethysten finden kann. Wir begeben uns auf den Nordhang des Kozákov in Richtung Smrci, wo es wieder Basaltbrüche mit Vorkommen reiner grüngelber Chrysolithen gibt und begeben uns weiter über Zelezny Brod in Richtung Harrachov. In Prichovice biegen wir nach links, nach Horni Polubny und zur Iser ab.

Ausstellung und Schleifwerkstatt J. Votrubce, Radostna pod Kozakovem 20, 512 53 Turnov
tel.: +420 481 320 108

Jizerka (Kleine Iserwiese)

Bereits in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lief auf der Jizerka die Prospektion und Gewinnung von Edelsteinen, besonders von Saphiren und Zirkonen. Berühmt ist besonders der Saphirbach, in dem etwa 30 weitere Mineralarten einschließlich von Iserin und Pleonast identifiziert wurden. Heute ist die Jizerka Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes und der Saphirbach ein Naturreservat.

Szklarska Poreba

Wir kehren zurück nach Prichovice und begeben uns weiter nach Harrachov (Zeolithvorkommen), wo wir die Staatsgrenze nach Polen überschreiten und begeben uns weiter zum bekannten Sommerkurort Szklarska Poreba. Hier können wir zwei mineralogische Museen besuchen, die Mineralien und Gesteine der Westsudeten sammeln.

Muzeum Mineralogiczne, ul. Kilinskiego 20, Szklarska Poreba, Poland
tel.: +48 77173537, e-mail: sokolowski_muzea@posta.onet.pl, www.sokolowski-muzea.pl

Muzeum Ziemi, ul. Jeleniogorska 9, Szklarska Poreba, Poland
tel.: +48 75 717 3287, e-mail: junavall@hot.pl, www.szklarskaporeba.pl

Informacja Turystyczna, ul. Jednosci Narodowej 3, 58-580 Szklarska Poreba, Poland
tel.: +48 75 71 72 449, e-mail: it@sklarskaporeba.pl, www.szklarskaporeba.pl

Görlitz

Das seit dem Mittelalter bedeutende Zentrum der Region mit einer Vielzahl historischer Denkmäler erlebte einen Aufschwung des Handels und Handwerks einschließlich der Gold- und Silberschmiedekunst. An diese Tradition knüpft heute der Verband der Goldschmiede, Silberschmiede und Edelsteinschleifer an. Er bietet die Möglichkeit eines Besuchs des Schmuckatelliers Lehmann im historischen Stadtzentrum. Im Stadtmuseum ist eine umfangreiche Mineraliensammlung ausgestellt.

Schmuckatelier Lehmann
tel.: +49 3581 405 266, e-mail: mlehmann.ge@gmx.net

Infozentrum, Bruederstrasse 1, D-02826 Görlitz, BRD
tel.: +49 358 147 570, e-mail: info@g-tm.de, www.goerlitz.de

Löbau

Von Görlitz aus wenden wir uns nach Südwesten zum kleinen Städtchen Löbau mit dem Handwerksmuseum, wo es aber auch eine kleine Geologie- und Mineralienausstellung der Oberlausitz gibt. In der Sommersaison werden hier regelmäßig mineralogische Ausstellungen ausgerichtet. Das Geschwister Scholl-Gymnasium besitzt eine eigene Mineraliensammlung, die 3000 Posten zählt. Ab dem Jahr 2001 wird sie Schul- und Studentenexpeditionen zugänglich sein, derzeit ist bereits der Gesteinsgarten Oberlausitz geöffnet. Etwa 15 km von Löbau, in den Königshainer Bergen, entstand ein Granitmuseum mit einer geologischen Ausstellung.

Geschwister Scholl-Gymnasium Löbau
tel.: +49 358 580 520, e-mail: info@gymnasium-loebau.de, www.loebau.de

Granitabbaummuseum am Steinbruch Königshain
tel.: +49 3582 660 127

Löbau-Information
tel.: +49 3585 450 140, e-mail: tourist-info@svloebau.de, www.loebau.de

Von Löbau aus fahren wir bereits wieder zurück in die Tschechische Republik, nach Liberec und weiter in Richtung Turnov. Rechter Hand finden wir das Massiv des Jested mit der charakteristischen Siluette des Fernsehturms, der 1969 mit dem europäischen Perret Preis ausgezeichnet wurde (Architekt Hubacek). Auf den Hängen des Jesteder Kamms wurden Fundstellen eines sattroten Jaspis sowie von Ausgehendem von Quarzadern festgestellt. Nach etwa 12 km erblicken wir rechts Hodkovice nad Mohelkou, das im 17. und 18. Jahrhundert durch das Schleifen von Rubinen berühmt war.

Frydstejn

Hinter Hodkovice biegen wir links nach Jilovy und wieder links nach Bezdecin ab. Hier befindet sich ein aktiver Melaphyrbruch mit Vorkommen charakteristischer heller Achate und fein gefleckter Jaspisse (Betreten verboten). Von Bezdecin begeben wir uns weiter nach Frydstejn, wir fahren ins Isertal hinunter, zur Gemeinde Mala Skala, von dort nach Turnov. Bei der Abfahrt vom Hügel Obesenak entdecken wir rechter Hand die ehemalige Gaststube Na Metelce mit einer mit Achatkernen besetzten Fassade. Nach ein paar Kilometern finden wir uns in der Stadt der Edelsteine, in Turnov wieder.

Hergestellt 29.4.2004 15:53:41 | gelesen 43640x
 
 
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