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Prachovské skály (Felsen)Prachovské skály (Felsen)

Das Naturreservat Prachovské skály gehört zu den bekanntesten Gebieten der Tschechischen Republik. Es ist eines der ältesten Naturreservate in der Tschechischen Republik. 

HruboskalskoHruboskalsko

Hruboskalsko gehört zu den bekanntesten Felsenstädten und ist durch die imposanten, bis zu 55 m hohen Türme und steilen Klammen charakteristisch. 

Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen) Bozkovské dolomitové jeskyně (die Höhlen)

Die Höhlen Bozkovské dolomitové jeskyně mit dem größten unterirdischen See in Böhmen.

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Auf den Spuren des Barock

Mnichovo Hradiště - divadlo

Obwohl das Böhmische Paradies außerordentlich reich an Baudenkmälern verschiedenster Stile und Zeitperioden ist, ist es am meisten durch die Zeit des Barock mit seinen kostspieligen Bauunternehmungen der Adligen und den dutzenden von Kirchen und Kapellen, die in der Zeit der Rekatkolisierung errichtet wurden, gekennzeichnet. Es sind auch zahlreiche Belege der städtischen Architektur des 18. Jahrhunderts sowie der Volksbaukunst erhalten. Die freie Landschaft und Dorfplätze schmückten kleine Kapellen, Kruzifixe und Statuen von Volkssteinmetzen.

Turnov

Die Kirche des Hg. Franz von Assisi (kostel sv. Frantiska z Assisi) auf dem Platz gehörte zum Franziskanerkloster. Sie wurde in den Jahren 1651-1657 von Maximilian von Waldstein erbaut und nach einem Brand der Stadt im Jahre 1707 erneuert (N. Raimundi), nach einem weiteren Brand 1803 erhielt sie die Empirengestalt. Im Inneren ist die barocke Einrichtung mit den Bildern von J. J. Hertl erhalten. Diese finden wir auch in der ursprünglich gotischen Kirche des Hg. Nikolaus (kostel sv. Mikulase), die im Jahr 1722 barock umgestaltet wurde. Der einzige Repräsentant bürgerlicher Architektur ist das Haus Zum goldenen Fasan (dum U zlateho bazanta - heute ein Museum).

Regelmäßige Besichtigungen der Turnover Kirchen veranstaltet von Juni bis September das Städtische Informationszentrum Turnov,
Tel.: +420 481 366 255-6, e-mail: info@turnov.cz, www.turnov.cz

Mnichovo Hradiste

Das einstige Zentrum eines ausgedehnten Herrenguts ist stolz auf sein Schloss, die Residenz der Grafen Waldstein (M. Canevalle, N. Raimundi 1711-1735) mit dem Park und einer Salla terrena. An den Park grenzt das Kapuzinerkloster mit der Kirche der Drei Könige (kapucinsky klaster s kostelem Tri kralu) sowie mit der Kapelle der Hg. Anna (kaple sv. Anny - 1724, darin die Gruft Albrecht von Waldsteins) mit den wertvollen Statuen der Jelineks von Kosmonosy (Jelinku z Kosmonos) und den Bildern von J. J. Hertl. Heute ist es ein Lapidarium barocker Statuen. Auf dem Platz stehen bis heute einige erhaltene barocke Häuser.

Schloss Mnichovo Hradiste,
Tel.: +420 326 773 098, e-mail: mhradiste@stc.npu.cz
Römisch-katholische Kirche, Dekanat, 1. maje 232, 295 01 Mnichovo Hradiste,
Tel.: +420 326 772 814

Sobotka

Wir durchfahren Osek mit dem typischen gezimmerten Glockenturm und kommen nach Sobotka, einem eigenartigen Städtchen mit einem erhaltenen historischen Kern. Den Platz schmücken eine Marienstatue (M. Jelinek 1742) sowie Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In der spätgotischen Kirche der Hg. Maria Magdalena (kostel sv. Mari Magdaleny) finden wir wertvolle Einrichtungen aus dem Hochbarock, die sich durch ihren einheitlichen Ursprung aus der Bildhauerwerkstatt der Jelineks von Kosmonosy auszeichnen. Oberhalb der Stadt bauten die Cernins 1667-1681 das Jagdschlösschen Humprecht nach dem Projekt von Carl Lurago.

Zamek Humprecht, +420 493 571 583

Ostruzno

Die 1772-97 (F. Heger, I. Palliardi) gebaute Kirche der Hg. Kreuzfahrt (kostel Povyseni sv. Krize) ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock in der Region. Die Rokokoausstattung (M. Jelinek) wurde im 19. Jahrhundert ergänzt. Die Umgebung der Kirche schmücken Heiligenstatuen sowie ein barockes Pfarrhaus. Der weithin sichtbare Berg Velis führt uns zur gleichnamigen Gemeinde mit der Kirche des Hg. Wenzel (kostel sv. Vaclava)

Jicin

Die Reihe barocker Häuser auf dem Platz wird durch das Waldsteinschloss (valdstejsky zamek), einem ausgedehnten, frühbarocken Komplex mit drei Arkadenhofplätzen (A. Spezza, G. Pieroni, N. Sebregondi) beherrscht. In der Nähe befindet sich die Kirche des Hg. Jakob des Größeren (kostel sv. Jakuba Vetsiho), die als Bischofskathedrale in der Waldsteinschen Residenzstadt gedacht war. Nach dem Tod des Herzogs wurde das gesamte Projekt bereits nicht mehr realisiert. Bemerkenswert sind die Bilder von I. Raab und J. Kramolín. Aus derselben Epoche ist die Friedhofskirche der Jungfrau Maria de Sale (hrbitovni kostel Panny Marie de Sale) (wahrscheinlich Andrea Spezza 1629) erhalten geblieben. Am Ende der Lindenbaumreihe nach Valdice kommen wir in den Park mit der Waldsteinloggia und dem Ehrenhof, Libosad genannt (N. Sebregondi 1630-34). Der Weg führte ursprünglich zum Karthäuserkloster (heute ein Gefängnis) weiter.

Kirche des Hg. Jakub des Größeren, Arcidekanatamt Jicin, Tel.: +420 493 532 701
Regionalmuseum und Galerie Jicin, tel.: +420 493 532 204, e-mail: muzeumhry@centrum.cz
Waldsteinloggia, tel.: +420 737 439 657 pi. Vackova

Lomnice nad Popelkou

Unweit des Platzes mit seiner charakteristischen bürgerlichen Bebauung und der barocken Marienstatuengruppe (1713) steht die unauffällige Kirche des Hg. Nikolaus (kostel sv. Mikulase) aus dem Jahr 1782. Im Innern befindet sich das ursprüngliche Mobiliar (J. Hajek). Oberhalb der Stadt wurde die Wallfahrtskirche Wandlung des Herrn (Promeneni Pane) erbaut. Zutritt zu den Kirchen des Hg. Nikolaus und Wandlung des Herrn außerhalb der Gottesdienste nur für organisierte und im Voraus bestellte Gruppen.

Pfarramt Lomnice nad Popelkou, tel.: +420 481 671 347

Bozkov

Nach Stara Boleslav ist die Bozkover Kirche des Besuchs der Jungfrau Maria (Navstiveni Panny Marie) der bedeutendste Wallfahrtsort des gesamten Isergebiets. Der frühbarocke Bau aus den Jahren 1690-93 besitzt eine wertvolle Ausstattung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie eine Freskenverzierung. Im Umkreis der Kirche finden sich Heiligenstatuen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Turm wurde ein Museum für Kirchenutensilien sowie ein Aussichtsturm eingerichtet.

Pfarramt Bozkov, tel.: +420 481 682 156

Zelezny Brod

In Zelezny Brod gelangen wir auf einen kleinen Marktplatz mit bürgerlicher Bebauung aus der Zeit der Wende des 18. zum 19. Jahrhunderts. Von dortaus steigt eine mit Statuen geschmückte Treppe zur Kirche des Hg. Jakob des Größeren (kostel sv. Jakuba Vetsiho) (1762) mit einem hölzernen Glockenturm auf. Vom Hauptplatz mit der barocken Marienstatue aus entdecken wir über der Stadt die kleine Kirche des Hg. Johannes (sv. Jana) ?Auf Wallfahrt? (?Na pousti?) (1769), mit der Gruft des Grafen Des Fours. Auf dem Weg nach Turnov erblicken wir die durch das Barock inspirierte Volksarchitektur des Boucek-Guts (Bouckuv statek) in Mala Skala und des Dlask-Guts (Dlaskuv statek) in Dolanky.

Zutritt zur Kirche des Hg. Jakob des Größeren und zum hölzernen Glockenturm außerhalb der Gottesdienste nur für organisierte und im Voraus bestellte Gruppen. Dekanat Zelezny Brod, tel.: +420 483 389 223

Boucek-Gut, tel.: +420 483 392 045
Dlask-Gut, tel.: +420 481 322 954, +420 481 322 106

Sondertipp: Valdstejn und Hruba Skala

Harmonie von Kunst und Natur
Von Turnov aus gehen wir in Richtung Jicin. Unterwegs finden wir linker Hand den baulich rekonstruierten barocken Hof Valdstynsko. Wir biegen nach rechts, zum Schloss Hruba Skala ab, das wirkungsvoll über einer steilen Felswand liegt. Von seiner barocken Gestalt blieb nur die steinerne Brücke mit den Statuen des Hg. Florian und Vavrinec. Wir gehen weiter am Aehrenthaler Arboretum vorbei und nach 3 km gelangen wir auf die Burg Valdstejn.

In den mittelalterlichen Ruinen errichteten die Waldsteins in den Jahren 1722-28 die barocke Kapelle des Hg. Johann Nepomuck (sv. Jana Nepomuckeho). Wir gelangen zu ihr über gewölbte, mit barocken Heiligenstatuen aus der Werkstatt der Kosmonoser Jelineks besetzte Brücken. Das Bild des Hg. Johannes des Täufers in der Kapelle auf dem ersten Hof ist angeblich ein Portrait von K. H. Macha. Nach der Rückher auf Hruba Skala gehen wir nach Vysker. Wo wir einen charakteristischen Holzglockenturm (1750) in einem wirkungsvollen Kontrast zur pompösen neoromanischen Kirche der Jungfrau Maria (kostel P. Marie) und oberhalb der Gemeinde eine achtseitige Wallfahrtskapelle vom Anfang des 19. Jahrhunderts mit Kalvarien finden. Über Kacanony kehren wir nach Turnov zurück.

Burg Valdstejn, tel.: +420 481 312 304
Glockenturm Vysker, tel.: +420 481 329 211

Hergestellt 29.4.2004 15:47:13 - aktualisiert 1.10.2009 14:11:54 | gelesen 15605x
 
 
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